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Mitgliederversammlung der Seniorenvertretung am 25.10.2006 im Franckesaal des Alten Rathauses

Im Bericht an die Mitgliederversammlung konnte der Vorstand auf eine erfolgreiche Arbeit mit vielen Höhepunkten im Berichtszeitraum verweisen


Bericht des Vorstandes an die Mitgliederversammlung am 25.10.2006

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie hiermit über die Arbeit des Vorstandes seit der Mitgliederversammlung am 12.04.2006 informieren.
Der Vollständigkeit halber in Stichworten einige Ereignisse von Beginn des Jahres 2006 an:
  • Januar 2006
- Jahresauftakt für das Jahr 2006 -  Neujahrstreffen am 18.01. in der Stadtsparkasse
  • Februar
- Absprache mit dem Vorsitzenden des Stadtrates zur Durchführung eines 
  Seniorenforums am 20.09.2006 im Rathaus
  • März
- Empfang zum 15-jährigen Bestehen der Kripo-Beratungsstelle Magdeburg
  • April
- 20. Veranstaltung Musik am Nachmittag am 03.04. im AMO
- Eröffnung der Freiwilligenagentur am 27.4. in der Einsteinstraße 9
  • Mai
- Teilnahme am 1. Magdeburger Familienfest am 14.05. mit einem Informationsstand
- Arbeitstagung der Landesseniorenvertretung am 21. und 22.5. in Halberstadt
- Seniorensportfest am 24.05. im Elbauenpark
- Aktive Teilnahme unserer Arbeitsgruppen Sicherheit und Dialog der Generationen am
  Fest der  Begegnung am 25.5. im Rotehorn Park
  • Juni
- Teilnahme an der Messe "Aktiv im Leben" vom 9. bis 11.6. gemeinsam mit dem Sozialamt     und den ASZ -  Präsentation der Broschüre "Älter werden in Magdeburg"
- Grillparty unserer Gasteltern mit ihren ausländischen Studenten (85 Teilnehmer) im ÖZIM
  • Juli
- Mitgliederversammlung am 19.7. zur Vorbereitung des Seniorenforums
  • September
- Feier 5 Jahre Freiwilliger Seniorenbesuchsdienst am 5.9. im Offenen Treff  in der 
  Dequeder Straße 31a
- Feier 5 Jahre Seniorensicherheitsberater am 13.9. im Bürgerhaus Cracau
- 1. Magdeburger Freiwilligentag am 16.9.
- Teilnahme unserer AG Dialog der Generationen an der Eröffnungsveranstaltung der 
   Woche der ausländischen Mitbürger am 16.9.
- 1. Magdeburger Seniorenforum am 20.9. im Rathaus
- Alt-Magdeburger Spezialitätentag des Magdeburger Kurier am 27.9. im Ratskeller
  • Oktober
- Teilnahme am Rathausfest am 3.10. mit einem Informationsstand
- das Projekt "Deutschland liest vor- Magdeburg liest mit" erhält anlässlich der Frankfurter  
  Buchmesse den Vorlesepreis 2006  


Zu einigen inhaltlichen Schwerpunkten unserer Arbeit:

Gestaltung der künftigen kommunalen Seniorenpolitik
Wichtigstes Ereignis im Berichtszeitraum war die Durchführung des 1. Magdeburger Seniorenforums am 20.09.2006, welches auf Initiative der Seniorenvertretung stattfand.
In Vorbereitung des Forums hatte der Vorstand zu einer außerordentlichen Mitglieder-versammlung eingeladen. Hier wurden unsere Anträge beraten und beschlossen. Sie beinhalten in Kurzform:
  1. die Erarbeitung eines seniorenpolitischen Konzeptes durch die Stadt
  2. mehr direkte und aktive Mitwirkungsmöglichkeiten der Seniorenvertretung bei senioren-relevanten Beschlüssen und Entscheidungen
  3. der Stadtrat sollte sich mindestens einmal im Jahr mit der Situation der älteren Generation befassen
  4. die Bitte an die Ratsfraktionen, Ansprechpartner zu benennen
  5. der Begriff Altenhilfe sollte im offiziellen Sprachgebrauch nur dann verwendet werden, wenn es wirklich um Hilfe geht
(Bitte lesen Sie auch die Anträge im Wortlaut .)
Der Vorstand bewertet das Seniorenforum als einen wichtigen Meilenstein bezüglich der demokratischen Einflussnahme auf die Kommunalpolitik.
Wurde doch mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit eröffnet, auf kurzem Weg Anliegen von allgemeinem Interesse oder persönliche Anliegen an die zuständigen Ratsausschüsse bzw. direkt an die Stadtverwaltung zur Bearbeitung/Erledigung weiterzuleiten und deren Erfüllung einer öffentlichen Kontrolle zu unterziehen. Spätestens nach 3 Monaten sollen die Antworten darauf vorliegen, so die Zusage des Stadtratsvorsitzenden.
Die positive Bewertung schließt nicht aus, dass es weitere Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Diese sind aus Sicht des Vorstandes:
  1. Das Seniorenforum sollte keine Veranstaltung der Wohlfahrtsverbände, sondern ausschließlich ein Forum von Senioren für Senioren sein. Deshalb sollte die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung in gemeinsamer Abstimmung von Seniorenbeauftragtem und Seniorenvertretung erfolgen. Das betrifft auch die gemeinsame Festlegung der Delegiertenschlüssel.
  2. im Interesse der Überschaubarkeit für die Teilnehmer und die Gäste sollten die Themen begrenzt werden.
  3. Sinnvoll wäre auch, die Schwerpunktthemen vor der Abstimmung in Arbeitsgruppen zu beraten.
  4. Persönliche Anliegen sollten nicht der Abstimmung unterliegen, sondern sofort an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden.
  5. Die Seniorenforen sollten im Abstand von 2 Jahren durchgeführt werden.
  6. Die Öffentlichkeitsarbeit ist auf jeden Fall zu verbessern. Es ist nicht erklärlich, warum über dieses für die Senioren der Stadt wichtige Ereignis nur der Magdeburger Kurier berichtet hat. 
 
Mitwirkung in zentralen Arbeitsgruppen und -kreisen
Die Seniorenvertretung ist im Arbeitskreis für Seniorenfragen und Altenplanung, der Regionalen Pflegekonferenz und im "Magdeburger Netzwerk bürgerschaftliches Engagement" vertreten.
Der AK für Seniorenfragen hat sich im Berichtszeitraum vorwiegend mit der Vorbereitung des Seniorenforums befasst.
Die Regionale Pflegekonferenz hat im Berichtszeitraum  nicht getagt.
Das "Magdeburger Netzwerk bürgerschaftliches Engagement" hatte sich als ersten Schwerpunkt die Gründung einer Freiwilligenagentur in Magdeburg gesetzt. Am 27.04.06 erfolgte die offizielle Eröffnung des Büros in der Einsteinstraße 9.
Die Seniorenvertretung ist Mitglied der Freiwilligenagentur und durch Siegfried Brosza auch im Vorstand vertreten.
Der Vorstand bewertet die bisherige Arbeit der Freiwilligenagentur als äußerst erfolgreich. Höhepunkt war zweifellos der 1. Freiwilligentag am 16. September 2006. Mit 22 interessanten und zum Teil auch recht originellen Projekten ist es hier gelungen, immerhin 170 Freiwillige zum Mitmachen an diesem Tag anzuregen. Und sicher wird der Eine oder Andere über eine dauerhafte ehrenamtliche Arbeit nachdenken.
Als nächste Schwerpunktaufgabe des Netzwerkes für 2006 haben wir uns vorgenommen, konkrete Vorschläge zur Einführung eines Ehrenamtspasses in unserer Stadt auszuarbeiten.
Das ist ein schwieriges Thema und noch in der Beratungsphase. Neu auf dem Programm steht auch die Gründung einer Bürgerstiftung. Eine erste Veranstaltung dazu gab es am  17. Oktober, wozu unsere Sozialbeigeordnete Beate Bröcker eingeladen hatte.  

Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung
Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ist vielfältig und nicht nur auf das Sozialamt beschränkt. Sie reicht von sporadischen Kontakten bis zu gemeinsamen Projekten und der bereits erwähnten Mitwirkung in zentralen Gremien.
Wir möchten an dieser Stelle wiederholt bestätigen, dass wir im Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung stets eine große Wertschätzung unserer Arbeit erfahren und jegliche Unterstützung erhalten. Dafür ein herzliches Dankeschön. Diese Unterstützung ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Arbeit und hat für uns einen hohen Motivationswert.

Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeauftragten
Herr Schabanoski erhält alle Protokolle unserer Vorstandssitzungen. Wir haben ihn auch gebeten, nach Möglichkeit an den Beratungen des Vorstandes teilzunehmen, damit er sich ständig aktuell über unsere Arbeit informieren kann. Herr Schabanoski hat diese Möglichkeit im Berichtszeitraum nicht wahrgenommen. Es ist zu konstatieren, dass nach wie vor unter-schiedliche Auffassungen über die kommunalpolitische Rolle der Seniorenvertretung bestehen. Das hat sich auch bei der Vorbereitung des Seniorenforums gezeigt. Im Interesse einer reibungslosen Arbeit ist aus unserer Sicht dringend eine Klärung erforderlich.

Zusammenarbeit mit den Alten- und Service-Zentren (ASZ)
Mit dem 1998 initiierten Modellprojekt "Abgestuftes System der Alten- und Service-Zentren und Offenen Treffs in Magdeburg" hat sich die Stadt frühzeitig auf die demogra-fische Entwicklung eingestellt.  
Sozialpolitische Zielsetzung war und ist es, den älteren Bürgern eine selbst bestimmte und ihren Bedürfnissen angepasste Lebensführung zu ermöglichen und damit die soziale Teilhabe zu fördern.
In Umsetzung des Projekts sind fünf attraktive und moderne Senioren-Clubs/ Zentren entstanden. Diese arbeiten flächendeckend und schließen die Betreuung der zum jeweiligen Einzugsbereich gehörenden Offenen Treffs und Begegnungsstätten ein. Mittlerweile haben sich die Alten- und Service-Zentren zu wichtigen Kompetenzzentren in ihrer Region entwickelt.
Die Zusammenarbeit zwischen Seniorenvertretung und den ASZ, insbesondere über unsere Arbeitsgruppen, ist nach wie vor gut. Wir sind im ständigen Kontakt und nach Möglichkeit auch in den Regionalen Arbeitsgruppen Altenhilfe präsent. Aktivitäten werden abgesprochen und wenn erforderlich, mit gegenseitiger Unterstützung durchgeführt.
Der Vorstand unterstützt auch den Antrag der ASZ zum Seniorenforum, ihre Aufgaben-stellungen den veränderten Interessenlagen der Senioren anzupassen und bei dieser Gelegenheit auch eine Namensänderung für diese Einrichtungen vorzunehmen.
Vielleicht haben Sie einen Vorschlag für eine Umbenennung der ASZ, die deren Aufgaben besser beschreibt und die Attraktivität dieser Einrichtungen weiter erhöht!

Mitwirkung in der Landesseniorenvertretung
Am 21. und 22.5. fand in Halberstadt eine weitere Arbeitstagung der Landes- seniorenvertretung gemeinsam mit den Stadt- und Kreisseniorenvertretungen statt. Themen waren hier die anstehende Kreisgebietsreform - wovon wir ja nicht direkt betroffen sind- sowie der Arbeitsstand bezüglich der Erarbeitung des seniorenpolitischen Konzeptes durch die Landesregierung. Der Arbeitsstand hierzu wurde wiederum von Dr. Hahn vorgetragen. Es gab eine sehr sachliche Diskussion dazu. Unter anderem ging es um die Forderung, den Status der kommunalen Seniorenvertretungen in diesem Dokument festzuschreiben. Ausgiebig beraten und befürwortet wurde auch die Variante, die Bildung von Seniorenbeiräten in den Städten und Kreisen anzustreben. Diese Möglichkeit sollten wir auch für Magdeburg ins Auge fassen. Am 6. Dezember wird die Landesseniorenvertretung eine weitere gemeinsame Beratung zur genannten Thematik durchführen.

Tätigkeit der Arbeitsgruppen
Arbeitsgruppe "Dialog der Generationen"
Mittlerweile engagiert sich die Arbeitsgruppe in folgenden 7 Projekten:
- Wir lernen unsere Heimatstadt Magdeburg kennen
- Magdeburger Senioren und ausländische Studenten im Dialog
- Deutschland liest vor - Magdeburg liest mit
- Angebote für Großeltern und Enkel in den Ferien
- Alte Spiele
- Gymnasiasten unterrichten Senioren
- Aus der Schule geplaudert
Herausragendes Ereignis für die Arbeitsgruppe war die Auszeichnung des Projektes "Deutschland liest vor - Magdeburg liest mit" mit dem Vorlesepreis 2006 am 5. Oktober anlässlich der Frankfurter Buchmesse.
Angesichts dieser umfangreichen Palette können wir berechtigt feststellen, dass der Dialog der Generationen ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist.
(Eine auszugsweise Auflistung der Aktivitäten der AG wurde dem Berichtsmaterial beigefügt.)

Arbeitsgruppe "Soziales"
Menschen regelmäßig zu besuchen, die diesen Kontakt wünschen und brauchen
- ihnen Anregungen und kleine Lebenshilfen für den Alltag zu geben und
- ihnen notwendige Dienstleistungen und Hilfen zu vermitteln,
das ist seit nunmehr 5 Jahren das Anliegen des gemeinsam mit der Stadtverwaltung durchgeführten Projektes "Freiwilliger Seniorenbesuchsdienst".
Diese Arbeit ist keine messbare Tätigkeit. Sie steht auch nicht im öffentlichen Rampenlicht. Dienst an Mitmenschen ist leise und macht keine Schlagzeilen, und das ist gut so. Er erfordert aber ein hohes Maß an persönlicher Zuwendung, Verständnis und Mitgefühl.
Die Feier zum 5-jährigen Bestehen am 5. September war deshalb für den Vorstand eine willkommene Gelegenheit, allen Mitgliedern der Arbeitsgruppe und den Unterstützern unseres Projekts ein herzliches Dankeschön zu sagen.
Ihr Engagement ist vorbildlich und ein wichtiger Beitrag zum solidarischen Miteinander in unserer Stadt.

Arbeitsgruppe "Sicherheit"
Unter dem Motto "Senioren beraten Senioren in Fragen ihrer persönlichen Sicherheit" sind unsere ehrenamtlichen Senioren-Sicherheitsberater unter Leitung von Wolfgang Jung
auch bereits seit 5 Jahren tätig. Und das mit großem Zuspruch und großem Erfolg. Das wurde auf der Geburtstagsfeier am 13.9. im Bürgerhaus Cracau eindrucksvoll bestätigt.
"Sie haben sich ein Betätigungsfeld ausgesucht, in dem Sie anderen Hilfe leisten können und für sich selbst das gute Gefühl erleben, gebraucht und anerkannt zu werden. Für dieses Engagement meinen Dank an alle Senioren/innen der Arbeitsgruppe", so die Aussage von Polizeipräsidentin  Monika Liebau-Foß in ihrem Grußwort an die Mitglieder der Arbeitsgruppe.
Auch Dezernatsleiter Lothar Schirmer würdigte die fachkompetente Arbeit der Sicherheitsberater und betonte deren Einsatzbereitschaft. "Für mich und die Mitarbeiter des Dezernats Polizeiliche Prävention sind Sie unser "ehrenamtliches Dezernat". Wir haben in den gemeinsamen Einsätzen Ihre Arbeit schätzen und würdigen gelernt. Zum fünften Jubiläum von uns die herzlichsten Glückwünsche und das Versprechen, dass wir auch weiterhin feste Partner in Sachen Sicherheit bleiben werden", so der Erste Kriminalhauptkommissar. Gleichzeitig gab er das Versprechen ab, dass er nach dem Ende seiner Berufszeit die Reihen der Ehrenamtlichen stärken wird.
Diesem Urteil aus berufenem Munde möchte sich der Vorstand der Seniorenvertretung anschließen. Das engagierte Wirken der Ehrenamtlichen, die Zusammenarbeit mit der Polizei und deren Unterstützung sind beispielhaft und Grundlage für eine sehr erfolgreiche Arbeit im Interesse der Sicherheit für die älteren Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

Redaktionsteam des "Magdeburger Kurier"
Dagmar Naumann als verantwortliche Redakteurin des Teams nimmt ständig an den Sitzungen des Vorstands teil. Dadurch ist es möglich, dass der "Magdeburger Kurier" stets zeitnah über unsere Aktivitäten berichten kann. Unter der Überschrift "Wir sagen Dankeschön" sprechen wir seit dem November 2005 besonders engagierten Ehrenamtlichen und Unterstützern unserer Arbeit unseren Dank mit der Überreichung eines Blumenstraußes aus. Diese Aktion, die von "Blumen Bienert" unterstützt wird, wird auch von den Empfängern als eine besondere persönliche Ehrung angesehen.
Nach der beschlossenen Auflösung des Fördervereins hat sich der "Freundeskreis Magdeburger Kurier" gebildet. Wir möchten unseren Mitgliedern ans Herz legen, dem Freundeskreis beizutreten bzw. für den Beitritt in ihrem Umfeld zu werben. Zur Sicherung der Zukunft unseres Kuriers brauchen wir auch Ihre aktive Unterstützung.  

Arbeitsgruppe "Wohnen im Alter"
Die ehrenamtlichen Mitglieder der Arbeitsgruppe setzen sich das Ziel, interessierten Personen bei der Auswahl der geeigneten Wohnung und speziell bei der seniorengerechten Anpassung der vorhandenen Wohnung beratend zur Seite zu stehen. Zu diesem Zweck führen sie zweimal im Monat Sprechstunden durch.
Mittlerweile hat sich das Aufgabenspektrum erweitert. Ausgehend von der  Informations-veranstaltung der Stadt am 19.10. 2005 in der AOK zum Thema "Gemeinschaftliche Wohnformen", die auf großes Interesse stieß, haben sich die AG- Mitglieder dieses Themas angenommen. Gemeinsam mit dem Sozialamt und in Kontakt mit Wohnungsbaugesellschaften /  Wohnungsvermietern werden die z.Z. 20 ernsthaft Interessierten in 3 Gruppen auf das gewollte Ziel, nämlich die Bildung einer Wohngemeinschaft, vorbereitet.
Gegenwärtig ist je ein Standort in der Klosterwuhne, in der Max-Otten-Straße und in der Hartstraße im Gespräch, wobei ersterer sich schon in einer konkreten Phase befindet.
Weitere wichtige Aktivitäten
Öffentlichkeitsarbeit
Die Öffentlichkeitsarbeit ist kein Selbstzweck. Wir sehen in ihr eine zunehmend wichtige Möglichkeit, um über unsere Arbeit zu informieren, Lobbyarbeit zu leisten und damit weitere Mitstreiter und Sympathisanten  zu gewinnen.
Wichtigstes Medium dafür ist nach wie vor unser Magdeburger Kurier. Informationen über die lokale Presse, Präsentationen zu bestimmten Anlässen, Flyer von allen Arbeitsgruppen, Teilnahme an Veranstaltungen und Ausstellungen ergänzen diese Aktivitäten.
Gern haben wir auch das Angebot vom Verlag broschuere.de angenommen, eine Informa-tionsbroschüre herauszugeben. Bot sich doch für uns damit die Gelegenheit, auf einige Möglichkeiten der aktiven Gestaltung des eigenen Lebens und des ehrenamtlichen Engage-ments in unserer Stadt aufmerksam zu machen.  
In diese am 9.6. erstmals auf der Messe "Aktiv im Alter" vorgestellten Broschüre sind viele persönliche Erfahrungen, aber auch eine Menge Sachinformationen eingeflossen. Die Einschätzungen sind äußerst positiv.
Mit unserer Internet - Homepage unter www.seniorenvertretung-md. de haben wir auch die Möglichkeit, äußerst aktuell in Wort und Bild über unsere Arbeit zu informieren.

Seniorensportfest im Elbauenpark am 24. Mai im Elbauenpark
Mehr als 800 Magdeburger/innen waren der Einladung in den Elbauenpark gefolgt. Und sie haben es nicht bereut, denn wie in den vergangenen Jahren erwarteten die Besucher wiederum ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Bühnenprogramm, sportliche Angebote zum Zuschauen oder Mitmachen, zahlreiche Informationsstände und eine attraktive Tombola. Nach der Begrüßung und zünftigen Erwärmung ging es auf der Bühne Schlag auf Schlag mit Darbietungen von Kita- und Schulkindern über Seniorentanz- und Sportgruppen bis zur stimmungsvollen musikalischen Unterhaltung durch die Musikschule Fröhlich.
Rund um die Bühne hatten sich zahlreiche Informationsstände platziert, die sich eines regen Zuspruchs erfreuten. Kräuterwandern, Gymnastik und andere sportliche Übungen boten Gelegenheiten zu eigener Betätigung.
Die Seniorenvertretung möchte allen danken, die zum guten Gelingen des Sportfestes beigetragen haben. Dazu gehören insbesondere der Kneipp-Verein und der Stadtsportbund als Mitveranstalter, namentlich die Hauptorganisatoren Iris Lässig und Jörg Bremer, sowie alle Akteure auf und vor der Bühne. Ein herzliches Dankeschön auch an die Stadtverwaltung, die AOK, Porta Magdeburg, die Stadtsparkasse und die Wohnungsbaugenossenschaft Magdeburg/Stadtfeld für deren Unterstützung.

Zum 21.Mal: Musik am Nachmittag
Bereits seit 1998 erklingt zweimal jährlich für die  älteren Magdeburger/innen unentgeltlich klassische Musik im festlichen Rahmen bei Kaffee und Kuchen. Auch die 21. Veranstaltung am 2. Oktober war wiederum ein besonderes Erlebnis.
Die Seniorenvertretung in Person von Ingrid Später war wieder maßgeblich an der Vorbereitung beteiligt. Und dank der vielen freiwilligen Helferinnen, die bereits um 10.00 Uhr zum Eindecken der Tische erschienen waren, lief alles reibungslos ab.
Im Namen der jeweils 400 Gäste ist zu hoffen, dass die Stadtsparkasse und Porta-Möbel auch weiterhin als Sponsoren diese schönen Nachmittage ermöglichen.

Resümee
Wir können gemeinsam auf eine erfolgreiche Tätigkeit mit vielen Höhepunkten im Berichtszeitraum zurückblicken.
Das war möglich durch die engagierte Arbeit vieler Ehrenamtlicher, die Einbindung unserer Projekte in soziale Netzwerke der Stadt, die Zusammenarbeit mit einer wachsenden Anzahl von Partnern sowie die finanzielle, sachliche und fachliche Unterstützung aus vielen anderen Bereichen.
Unser Dank gilt deshalb allen Akteuren: unseren Ehrenamtlichen, unseren Partnern, den Sponsoren und insbesondere der Stadtverwaltung.
Auf dieser Basis möchten wir unsere Arbeit fortführen, und da rechnen wir natürlich weiter mit der gleichen Unterstützung und aktiven Mitwirkung.



geschrieben / geändert am : 31.10.2006