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Mitgliederversammlung der Seniorenvertretung am 28.03.2007 im Hansesaal des Alten Rathauses

Quelle: Brosza
In seinem Bericht konnte der Vorstand auf eine ereignis- und erfolgreiche Arbeit im Berichtszeitraum verweisen


Bericht des Vorstandes an die Mitgliederversammlung am 28.03.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie hiermit über die Arbeit des Vorstandes seit der letzten Mitgliederversammung am 25.10.2006 informieren.
Der Vollständigkeit halber in Stichworten einige Ereignisse von Beginn des Jahres 2006 an:

  • Januar 2006
Jahresauftakt für das Jahr 2006 -  Neujahrstreffen am 18.01. in der Stadtsparkasse
  • März
Empfang zum 15-jährigen Bestehen der Kripo-Beratungsstelle Magdeburg
  • April
Eröffnung der Freiwilligenagentur am 27.4. in der Einsteinstraße 9
  • Mai
- Teilnahme am 1. Magdeburger Familienfest am 14.05. mit einem Informationsstand
- Arbeitstagung der Landesseniorenvertretung am 21. und 22.5. in Halberstadt
- Seniorensportfest am 24.05. im Elbauenpark
- Aktive Teilnahme unserer Arbeitsgruppen Sicherheit und Dialog der Generationen am      Fest  der  Begegnung am 25.5. im Rotehorn Park
  • Juni
-Teilnahme an der Messe "Aktiv im Leben" vom 9. bis 11.6. gemeinsam mit dem Sozialamt  
 und den ASZ
-  Präsentation der Broschüre "Älter werden in Magdeburg"
Grillparty unserer Gasteltern mit ihren ausländischen Studenten (85 Teilnehmer) im ÖZIM
  • Juli
- Mitgliederversammlung am 19.7. zur Vorbereitung des Seniorenforums
  • September
- Feiern 5 Jahre Seniorenbesuchsdienst am 5.9. und Seniorensicherheitsberater am 13.9.
- 1. Magdeburger Freiwilligentag am 16.9.
- 1. Magdeburger Seniorenforum am 20.9. im Rathaus
  • Oktober
- Teilnahme am Rathaustag am 3.10. mit einem Informationsstand
- das Projekt "Deutschland liest vor- Magdeburg liest mit" erhält anlässlich der Frankfurter  
  Buchmesse den Vorlesepreis 2006  
  • November
- Dankeschön-Veranstaltung der Seniorenvertretung am 29.11. im Otto-Kobin-Saal
  • Dezember
- Klausurtagung der Landesseniorenvertretung am 6.12.
  • Februar 2007  
- Vernissage der AOK am 26.02. - Seniorenvertretung erhält Versteigerungserlös
März 2007
- Pressegespräch am 01.03. im Altenpflegeheim "Lerchenwuhne" - Vorstellung des Projekts "Besuchsdienst und mehr..."
- Landesseniorenforum am 2.3.
- Teilnahme an der Messe "Älter werden..."vom 16. bis 18.03.
- Auftritt von 12 Vorleserinnen beim Brunch im Theater am 18.3.

Zu einigen inhaltlichen Schwerpunkten unserer Arbeit:

Mitgestaltung der kommunalen Seniorenpolitik
Wichtigstes Ereignis 2006 war die Durchführung des 1. Magdeburger Seniorenforums am 20.09., welches auf Initiative der Seniorenvertretung stattfand.
In Vorbereitung dieses Forums wurden auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Anträge der Seniorenvertretung beraten und beschlossen.
Für uns war das Seniorenforum einen wichtiger Meilenstein bezüglich der demokra-tischen Einflussnahme auf die Kommunalpolitik.
Sahen wir doch darin die Möglichkeit, auf kurzem Weg Anliegen von allgemeinem Interesse oder persönliche Anliegen an die zuständigen Ratsausschüsse bzw. direkt an die Stadtverwaltung zur Bearbeitung/Erledigung weiterzuleiten und deren Erfüllung einer öffentlichen Kontrolle zu unterziehen.
Der bisherige Verlauf der Bearbeitung der eingebrachten Anträge entspricht allerdings nicht unseren Erwartungen. Eine konkrete Antwort auf unsere Anträge liegt uns bisher nicht vor.
Auf der Sitzung des Arbeitskreises für Seniorenfragen am 12.12.06 informierte der Seniorenbeauftragte, dass eine zeitweilige AG des Stadtrates für das Seniorenforum gebildet wurde, bestehend aus dem Vorsitzenden des Stadtrates  Jens Ansorge, dem Vorsitzenden des Stadtratsausschusses für Gesundheit und Soziales, Thorsten Giefers und dem Seniorenbeauf-tragten Ronhald Schabanoski.
Diese hat entschieden, von welcher Institution die einzelnen Anträge bearbeitet werden sollen.
Zur Sitzung des Gesundheits- und Sozialausschusses am 14.03.07 standen einige Anträge zur Bearbeitung an. Gerda Bednarz und Siegfried Brosza nahmen an dieser Veranstaltung teil. Allerdings wurden hier nur Verfahrensfragen geklärt und die Behandlung der Anträge auf die nächste Sitzung verschoben. Siegfried Brosza verwies in seinem Wortbeitrag auf das
5. Landesseniorenforum am 2.3.07. Er betonte, dass die Seniorenvertretung  bezüglich Verlauf und Ergebnis dieser Veranstaltung eine hohe Wertschätzung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit sieht. So waren neben dem Ministerpräsidenten weitere 3 Minister und mehrere Landtagsabgeordnete aktiv beteiligt. Und es wurde die Zusicherung gegeben, dass die dort gefassten Beschlüsse allen Abgeordneten übergeben werden und die Landesregierung innerhalb von 8 Wochen darauf antworten wird.
Er äußerte die Erwartung, dass die künftigen Seniorenforen auf Stadtebene einen gleichen Stellenwert erhalten sollten.

Mitwirkung in der Landesseniorenvertretung/ 5. Landesseniorenforum am 2.3.07.
Am 6.12.06 fand eine Klausurtagung der Landesseniorenvertretung gemeinsam mit den Stadt- und Kreisseniorenvertretungen in Vorbereitung des 5. Seniorenforums statt. Hier wurden mit Dr. Klang vom Innenministerium ausgiebig und sachlich die Mitwirkungsmöglichkeiten der Seniorenvertretungen beraten. Befürwortet wurde die Variante, die Bildung von Seniorenbeiräten in den Städten und Kreisen gemäß § 74 a der Gemeindeordnung anzustreben. Ein diesbezüglicher Beschluss wurde auch auf dem Seniorenforum am 2.3. gefasst, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Tätigkeit von Interessenvertretungen für Senioren zu schaffen. Zuvor hatte in seinem Impulsreferat Innenminister Hövelmann auf folgende bereits bestehende Möglichkeiten hingewiesen:
1. Mitbestimmungsmöglichkeit durch eigene Abgeordnete in den Kreistagen bzw. Stadträten 2. Mitwirkungsmöglichkeit als Seniorenbeirat
3. Mitwirkung als sachkundige Einwohner in den beratenden Ratsausschüssen.
Die Magdeburger Seniorenvertretung hat bisher keine dieser Möglichkeiten. Wir sollten aber alle ins Auge fassen!
Es ist festzustellen, dass die Magdeburger Seniorenvertretung gegenwärtig größere direkte Einflussmöglichkeiten auf die Seniorenpolitik des Landes hat als auf die kommunale.
Immerhin trägt jeweils ein Antrag vom 4. und vom 5. Seniorenforum unsere Handschrift.

Jahresbericht 2006 des Seniorenbeauftragten
Der Bericht liegt als Drucksache I0058/07 vor und wurde ebenfalls zur GeSo- Sitzung am 14.03.07 behandelt. Der Seniorenvertretung wurde auch hierzu Rederecht erteilt. Siegfried Brosza bedauerte es in seiner Stellungnahme, dass die vielfältigen Aktivitäten der Seniorenvertretung im Bericht überhaupt nicht erwähnt wurden und verwies auf die bundesweite Anerkennung und Würdigung einzelner Projekte. Den Anwesenden wurde ein Kurzporträt der Seniorenvertretung mit Informationen über ihre Tätigkeit im Jahre 2006 übergeben.

Mitwirkung in zentralen Arbeitsgruppen und -kreisen
Die Seniorenvertretung ist im Arbeitskreis für Seniorenfragen und Altenplanung, der Regionalen Pflegekonferenz und im "Magdeburger Netzwerk bürgerschaftliches Engagement" vertreten.
Im AK für Seniorenfragen wurden im Berichtszeitraum keine erwähnenswerten Beschlüsse gefasst.
Die Regionale Pflegekonferenz hat im Berichtszeitraum  nicht getagt.
Das "Magdeburger Netzwerk bürgerschaftliches Engagement" arbeitet kontinuierlich. Es  hatte sich als Schwerpunktaufgabe vorgenommen, konkrete Vorschläge zur Einführung eines Freiwilligenpasses in unserer Stadt auszuarbeiten. Diese liegen jetzt vor. Anzahl und Zeitpunkt der Einführung sind jetzt davon abhängig, inwieweit Sponsoren zur finanziellen Unterstützung gewonnen werden können. (Eine ausführliche Information dazu war in der "Volksstimme" vom 23.3. zu lesen). Es besteht das Ziel, auf einer öffentlichen Veranstaltung am 19. September 2007 die ersten Freiwilligenpässe zu übergeben.
Die Seniorenvertretung ist Mitglied der Freiwilligenagentur und durch Siegfried Brosza auch im Vorstand vertreten.
Der Vorstand bewertet die bisherige Arbeit der Freiwilligenagentur als äußerst erfolgreich. Wir erfahren in unserer Projektarbeit große Unterstützung.  Höhepunkt in diesem Jahr wird  der 2. Freiwilligentag am 15. September sein. Zunächst sind Projektideen gefragt!

Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung
Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ist vielfältig und nicht nur auf das Sozialamt beschränkt. Sie reicht von sporadischen Kontakten bis zu gemeinsamen Projekten und der bereits erwähnten Mitwirkung in zentralen Gremien.
Wir möchten an dieser Stelle wiederholt bestätigen, dass wir im Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung stets eine große Wertschätzung unserer Arbeit erfahren und jegliche Unterstützung erhalten. Dafür ein herzliches Dankeschön. Diese Unterstützung ist ein wichtiger Eckpfeiler unserer Arbeit und hat für uns einen hohen Motivationswert.

Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeauftragten
Herr Schabanoski erhält alle Protokolle unserer Vorstandssitzungen. Wir haben ihn auch gebeten, nach Möglichkeit an den Beratungen des Vorstandes teilzunehmen, damit er sich ständig aktuell über unsere Arbeit informieren kann. Herr Schabanoski hat diese Möglichkeit im Berichtszeitraum nicht wahrgenommen. Es ist zu konstatieren, dass nach wie vor unter-schiedliche Auffassungen über die kommunalpolitische Rolle der Seniorenvertretung bestehen. Das hat sich auch bei der Vor- und Nachbereitung des Seniorenforums gezeigt. Im Interesse einer reibungslosen Arbeit ist aus unserer Sicht dringend eine Klärung erforderlich.

Zusammenarbeit mit den Alten- und Service-Zentren (ASZ)
Die Zusammenarbeit zwischen Seniorenvertretung und den ASZ, insbesondere über unsere Arbeitsgruppen, ist nach wie vor gut und vielfältig. Wir sind im ständigen Kontakt und nach
Möglichkeit auch in den Regionalen Arbeitsgruppen Altenhilfe präsent. Aktivitäten werden abgesprochen und wenn erforderlich, mit gegenseitiger Unterstützung durchgeführt.

Tätigkeit der Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe "Dialog der Generationen"
Mittlerweile engagiert sich die Arbeitsgruppe in folgenden 8 Projekten:
- Magdeburger Senioren und ausländische Studenten im Dialog
Hier betreuen derzeitig 71 Magdeburger Gastfamilien ca. 150 Studenten. Ergänzend dazu werden über die Arbeitsgruppe gemeinsame Grillnachmittage, gemeinsames Plätzchenbacken in der Adventszeit, Stadtrundgänge usw. angeboten.Große Anerkennung erfuhr dieses Projekt mit dem 2. Platz  bei Deutschlands größtem Bürgerpreis "für mich, für uns, für alle" im Dezember 2004.
- Deutschland liest vor - Magdeburg liest mit
Derzeitig 45 Vorleserinnen lesen in Kitas, Schulen, Jugendheimen vor und kümmern sich insbesondere um leseschwache Schüler(insgesamt 32 Einrichtungen).
Auf der Leipziger Buchmesse im März 2005 wurde dieses Projekt mit einem Lesekoffer der   Initiative "Deutschland liest vor" ausgezeichnet. Herausragendes Ereignis war die Auszeichnung des Projektes mit dem Deutschen Vorlesepreis 2006 am 5. Oktober anlässlich der Frankfurter Buchmesse. Der Preis hierfür ist die Ausgestaltung eines Lesefestes, das am 15. Juni 2007 im Volksbad  Buckau durchgeführt wird. Auch der Auftritt von 12 Vorleserinnen beim Brunch im Theater am 18.3. war ein großes Erlebnis.
- Wir lernen unsere Heimatstadt Magdeburg kennen
Hier werden in Zusammenarbeit mit Magdeburger Schulen Stadtteilrundgänge und andere Veranstaltungen organisiert.
- Ferienangebote für Großeltern und Enkel
Seit mehreren Jahren werden zu allen Ferienzeiten vielseitige und interessante Veranstaltungen angeboten
- Gymnasiasten unterrichten Senioren
Zur Zeit steht der Umgang mit dem Handy und dem PC auf dem Programm, Partner der Senioren/innen sind Schüler des Norbertus- und des Hegelgymnasiums
- Alte Spiele
Das ist ein bei Schulfesten und anderen Veranstaltungen sehr gefragtes Angebot, wo gemeinsame Spiele aus Oma/Opa-Zeit  im Mittelpunkt stehen.
- Aus der Schule geplaudert
Hier wird gemeinsam mit Schülern unterschiedlicher Klassenstufen die lokale und allgemeine Schulgeschichte des 20. Jahrhunderts im Gespräch mit Großeltern und Zeitzeugen erschlossen.
- Haus Hedwig,  
Beschäftigung mit Demenzerkrankten gemeinsam mit Studenten der Hochschule
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe haben in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Partnern im Jahre 2006  ca. 150 Veranstaltungen durchgeführt.

Arbeitsgruppe "Soziales"
Ca. 30 Ehrenamtliche sind seit 6 Jahren im Seniorenbesuchsdienst tätig. Nach dem Rücktritt von Angela Kleindl im Dezember 2006 als Leiterin der Arbeitsgruppe war es zunächst wichtig, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Gleichzeitig hat der Vorstand die Anregung von Sabine Paqué auf dem Seniorenforum aufgegriffen, mit dem Projekt "Besuchsdienst und mehr..."die Angebote für die Magdeburger Altenpflegeheime zu erweitern.
Wir sind froh darüber, dass Sabine Paqué nicht nur für dieses Projekt verantwortlich zeichnet, sondern auch die Leitung der Arbeitsgruppe übernommen hat und zudem noch jüngstes Mitglied der Seniorenvertretung geworden ist.
Wir haben das Projekt im Rahmen eines Pressegesprächs am 1.März erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.(Lesen Sie bitte auch die beiliegende Projektinformation).
Die Resonanz ist sehr erfreulich. So konnten wir ca. 30 Interessenten zu einem 1. Treffen am 28.3. in die Volkshochschule einladen. Danach findet mit maßgeblicher Unterstützung des Sozialamtes das nächste Fortbildungsseminar statt.
Es gibt darüber hinaus noch folgende weitere Zusagen zur Unterstützung des Projekts:
AOK: Erlös aus Versteigerung zur Vernissage am 26.02., Stadtsparkasse: finanzielle Zuwendung, Zoo: Besuch mit Tieren und Lichtbildervorträge, Waldorfschule: Auftritt der Kindertheatergruppe in Heimen, Stadtführer Bernd Rosenburg: Begleitung bei Stadtrundfahrten, Stadträte Birgit Kriese, Dr. Klaus Kutschmann:  Besuch mit Tieren u.a., Puppentheater: Auftritte der  Kindergruppe in Heimen, Jugendkunstschule: Kreativkurse mit Kindern in Heimen, Telemann-Konservatorium: Auftritte, evtl. Musiktherapie, MVB: Stadtrundfahrt oder Ausflug mit Bus, Albert-Einstein-Gymnasium: Schüler einer 6. Klasse werden in Heimen vorlesen, Bündnis für Tiere: Besuch mit Hunden, Arbeitsgruppe "Dialog der Generationen" der Seniorenvertretung: Einbeziehung des Projekts in Arbeit der AG (z.B. Vorlesen)

Arbeitsgruppe "Sicherheit"
Unter dem Motto "Senioren beraten Senioren in Fragen ihrer persönlichen Sicherheit" sind unsere ehrenamtlichen Senioren-Sicherheitsberater unter Leitung von Wolfgang Jung
auch bereits seit 6 Jahren tätig. Und das mit großem Zuspruch und großem Erfolg. Im Jahre 2006 wurden 169 Veranstaltungen durchgeführt, an denen über 1200 Personen teilnahmen. Darin nicht enthalten ist die gemeinsame Präsenz mit dem Dezernat Prävention mit Informationsständen zu den unterschiedlichsten öffentlichen Veranstaltungen.

Redaktionsteam des "Magdeburger Kurier"
Das Redaktionsteam hat sich im Berichtszeitraum ziemlich verkleinert. So haben wir mit Dagmar Naumann die langjährige verantwortliche Redakteurin verabschiedet. Auch Werner Richter musste aus gesundheitlichen Gründen aufhören. Beiden ist der Abschied sehr schwer gefallen. Unser Dank geht an die verbliebenen Mitglieder der Redaktion, die die Tätigkeit bisher ohne Qualitätseinbußen fortführen. Es gibt auch schon wieder positive Nachrichten zu vermelden, denn 3 Damen haben zwischenzeitlich ihr Interesse an einer Mitarbeit bekundet.
Unter der Überschrift "Wir sagen Dankeschön" sprechen wir seit dem November 2005 besonders engagierten Ehrenamtlichen und Unterstützern unserer Arbeit unseren Dank mit der Überreichung eines Blumenstraußes aus. Diese Aktion, die von "Blumen Bienert" unterstützt wird, wird auch von den Empfängern als eine besondere persönliche Ehrung angesehen.
Nach der beschlossenen Auflösung des Fördervereins hat sich der "Freundeskreis Magdeburger Kurier" gebildet. Wir möchten unseren Mitgliedern ans Herz legen, dem Freundeskreis beizutreten bzw. für den Beitritt in ihrem Umfeld zu werben. Zur Sicherung der Zukunft unseres Kuriers brauchen wir auch Ihre aktive Unterstützung.  

Arbeitsgruppe "Wohnen im Alter"
Die ehrenamtlichen Mitglieder der Arbeitsgruppe setzen sich das Ziel, interessierten Personen bei der Auswahl der geeigneten Wohnung und speziell bei der altersgerechten Anpassung der vorhandenen Wohnung beratend zur Seite zu stehen. Zu diesem Zweck führen sie zweimal im Monat Sprechstunden durch.
Mittlerweile haben sich die AG- Mitglieder auch des Themas "Gemeinschaftliche
Wohnformen" angenommen. Nach anfänglich großem Interesse ist die Begeisterung für Wohngemeinschaften bei den Interessenten nicht mehr so groß. Das liegt aber an Umständen, die von der Arbeitsgruppe nicht zu beeinflussen sind.

Weitere wichtige Aktivitäten

Dankeschön-Veranstaltung am 29.11.2006
Nun schon zum dritten Mal hatte der Vorstand Ehren- und Hauptamtliche zu einem festlichen Beisammensein in den Otto-Kobin-Saal in der Leipziger Straße eingeladen.
Dieser wunderschöne Saal war der richtige Rahmen für die herzlichen Dankeschön-Worte an die Mitglieder der Seniorenvertretung, die Mitglieder der Arbeitsgruppen, an alle Haupt- und Ehrenamtlichen aus den Alten- und Service-Zentren und an die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung für das Geleistete in dem an gemeinsamen schönen Erlebnissen und Höhepunkten reichen Jahr 2006. Ein besonderer Dank galt den Partnern, die die Arbeit der Seniorenvertretung auf andere Weise unterstützen und mit denen nun schon seit Jahren erfolgreich zusammengearbeitet wird. Dazu gehört die Stadtsparkasse Magdeburg, das Dezernat Prävention der Polizeidirektion, die AQB-Gesellschaft, der Stadtsportbund, der Verlag Doppel D, das Möbelhaus Porta, die AOK Magdeburg, der Bildungsverein Arbeit und Leben sowie die Freiwilligenagentur Magdeburg.
Als Highlight der Veranstaltung unterhielten die Künstler Frank Hohenberg, Agnes Bryja und Helga Schettge mit künstlerischen, ins Ohr gehenden Beiträgen auf Gitarre und Querflöte, mit gekonntem Gesang und origineller Moderation und Wortvorträgen die begeistert mitgehenden Anwesenden. Die Hymne auf unsere Heimatstadt Magdeburg sangen zum Abschluss alle kräftig mit. Nach dieser vergnüglichen Unterhaltung wurden bei Kaffee und Kuchen anregende Gespräche geführt, Kontakte geknüpft, gefeiert und bestimmt schon die nächsten Vorhaben für das Jahr 2007 verabredet.

Zertifikat "Seniorenfreundlicher Service"
Der Vorschlag von Sabine Paqué zur Einführung dieses Zertifikats in Magdeburg hat ja im Stadtrat für einigen Wirbel gesorgt, der dann auch die Öffentlichkeit erreichte. Der Vorstand fand die Diskussionen recht unsachlich und hat seinen Standpunkt dazu auch öffentlich dargelegt. Als Folge dessen erhielt der Vorstand eine Einladung zur Teilnahme an der Sitzung des Gleichstellungsausschusses am 20.2.. Hier wurde die Thematik auch sehr konträr behandelt. Herr Brosza bat schließlich darum, dieses Anliegen nicht zu zerreden und die Entscheidung darüber der Seniorenvertretung zu überlassen. Seitens des Ausschusses wurde das akzeptiert und Unterstützung zugesagt. Wir sollten die Mitgliederversammlung nutzen, einen gemeinsamen Standpunkt dazu zu erarbeiten.

Resümee
Wir können gemeinsam auf eine erfolgreiche Tätigkeit mit vielen Höhepunkten im Berichtszeitraum zurückblicken.
Das war möglich durch die engagierte Arbeit vieler Ehrenamtlicher, die Einbindung unserer Projekte in soziale Netzwerke der Stadt, die Zusammenarbeit mit einer wachsenden Anzahl von Partnern sowie die finanzielle, sachliche und fachliche Unterstützung aus vielen anderen Bereichen.
Unser Dank gilt deshalb allen Akteuren: unseren Mitgliedern, unseren Ehrenamtlichen in den Arbeitsgruppen, unseren Partnern, den Sponsoren und der Stadtverwaltung.
Auf dieser Basis möchten wir unsere Arbeit fortführen, und da rechnen wir natürlich weiter mit der gleichen Unterstützung und aktiven Mitwirkung.

Zielsetzungen für 2007

Die Seniorenvertretung feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Wir wollen dieses Jubiläum mit einer Festveranstaltung am 9. Oktober im Gesellschaftshaus begehen. Die Stadtsparkasse hat bereits ihre Unterstützung zugesagt. Und dank der Vermittlung durch unsere Polizeipräsidentin und Herrn Schirmer wird die Veranstaltung vom Landespolizeiorchester musikalisch umrahmt.
Ansonsten können wir leider nicht optimistisch nach vorn schauen.
Mit Schreiben vom 2. März erhielten wir die Mitteilung von der Stadtverwaltung Magdeburg, dass wir für das Jahr 2007 auf  Anordnung des Landesverwaltungsamtes keinerlei finanzielle Zuwendungen zur Unterstützung unserer sozialen Projekte  erhalten werden. Da von dieser Anordnung nicht nur die Seniorenvertretung betroffen ist, werden die sozialen Auswirkungen für die Stadt insgesamt katastrophal sein. Der Vorstand hat in einem Schreiben an den Ministerpräsidenten des Landes darauf hingewiesen Protest und gegen diese unsoziale Maßnahme erhoben. Das Schreiben ist dem Berichtsmaterial beigefügt.

Unsere Zielsetzungen für 2007 sind im beigefügten Arbeitsprogramm festgeschrieben und durch Arbeitspläne unserer Arbeitsgruppen detailliert untersetzt.

Sicher wird die verordnete Mittelstreichung nicht ohne Auswirkung auf die Verwirklichung der einen oder anderen Zielsetzung bleiben. Wir führen aber trotzdem unsere Arbeit weiter und bitten auch Sie darum. Wir sehen uns in gemeinsamer sozialer Mitverantwortung für diejenigen Mitbürger/innen, die auf unsere Hilfe und Unterstützung angewiesen sind und lassen uns durch derart herzlose Entscheidungen nicht davon abhalten.
 
Hinweisen möchten wir noch auf ein ganz besonderes Projekt.
Nach Bekanntwerden der Partnerschaft Magdeburgs mit der Welthungerhilfe  suchten wir nach einer Möglichkeit, dieses Anliegen aktiv zu unterstützen. Der Gedanke dazu reifte in Vorbereitung unseres neuen Projektes "Besuchsdienst und mehr...". Es entwickelte sich die Idee, gemeinsam mit Bewohnern der Altenpflegeheime einen aus ca. 160 Teilen bestehenden "Flickenteppich" zu gestalten. Dieser soll dann versteigert und der Erlös der WHH zur Verfügung gestellt werden.  Dank der Bereitschaft und der Aktivitäten von Dr. Schulz vom Sozialamt, der Textilkünstlerin Helga Borisch, Frau Raschke und Frau Paqué von der Seniorenvertretung und der Bereitschaft der
7 städtischen Pflegeheime zur Mitwirkung wird schon fleißig an diesem Kunstwerk gearbeitet.  





geschrieben / geändert am : 05.04.2007