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Wir sagen Dankeschön

Edda Raschke


Mit ansteckendem Elan und  sehr zuverlässig ist Edda Raschke nicht nur  im Auftrag des Vorstands der Seniorenvertretung unterwegs. Sie steckt voller interessanter Ideen und zögert nicht lange, wenn es gilt, ihre Vorhaben für den gelebten "Dialog der Generationen" in die Tat umzusetzen. So trafen wir Edda Raschke zum Überreichen unseres Dankeschön-Blumenstraußes deshalb auch in der Schule am Elbdamm  mitten bei den ersten Absprachen für ihr neues Projekt "Ein Wandteppich erzählt".
Sie erinnern sich bestimmt an die Begeisterung und Anerkennung für den von Bewohnern der Städtischen Pflegeheime für die Welthungerhilfe gestalteten Wandteppich. Nun werden die Geschichten der einzelnen Teile von den "Künstlern" aus den Pflegeheimen erzählt und von  Grundschülern aufgeschrieben. Eine beeindruckende Idee finden wir und sind gespannt, was uns diese Geschichten über das Leben der Heimbewohner erzählen werden.
Eigentlich wollte Edda Raschke nach ihrem Eintritt ins Rentnerdasein "nur" ihre ehemaligen Arbeitskollegen aus dem Innenministerium betreuen. Sie macht das noch heute sehr gern, doch ausreichend ausgelastet fühlte sie sich noch nicht. So kam sie über einen Aufruf der Arbeitsgruppe "Dialog der Generationen" erst zum Vorlesen, dann zum Projekt "Aus der Schule geplaudert", bei dem sie speziell in Sekundarschulen und Gymnasien wirkt und mischt nun aktiv im Vorstand der Seniorenvertretung mit.
Viel Anerkennung fand  ihr Projekt "Schule in der NS-Zeit". Hier befragten Schüler Zeitzeugen der Nazizeit, um sich ein lebendiges Bild von der Schule zwischen 1933 und 1945 zu machen.  Im Mai oder Juni dieses Jahres wird diese Ausstellung im Kulturhistorischen Museum zu sehen sein. Eine Diskussionsrunde mit den Schülern ist ebenfalls geplant.
Die Seniorenvertretung ist stolz auf ihre aktive Mitstreiterin und sagt Edda Raschke herzlichen Dank für diese vielfältige ehrenamtliche Arbeit mit dem wiederum von Blumen-Bienert gesponserten und wunderschön gebundenen Blumenstrauß.
Heidi Brosza
Ehrenamtliche Redaktion des "Magdeburger Kurier"



geschrieben / geändert am : 15.03.2008