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AG "Dialog der Generationen" erhält Auszeichnung der Bundesregierung

Der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Dr. Uwe Küster gehörte zu den ersten Gratulanten (links Edeltraud Schochert,rechts Siegfried Brosza)
Der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Dr. Uwe Küster gehörte zu den ersten Gratulanten (links Edeltraud Schochert,rechts Siegfried Brosza)
Quelle: Brosza
Bundesregierung und Nachhaltigkeitsrat ehren vorbildliches Engagement für Generationendialog – Preise in Berlin verliehen


Pressemitteilung des Rates für Nachhaltige Entwicklung
Die Bundesregierung und der Rat für Nachhaltige Entwicklung haben am 27. Mai in Berlin die 40 Sieger des Bundeswettbewerbs "Generationendialog in der Praxis - Bürger initiieren Nachhaltigkeit" geehrt. Zehn besonders herausragende Initiativen aus diesem Kreis würdigten sie als "Leuchtturm-Projekte".

Die Mitglieder der 40 ehrenamtlichen Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet zeichnen sich durch vorbildliches Engagement für das Miteinander von jung und alt aus. Mit hohem persönlichem Einsatz stärken sie unter anderem in Bildungspatenschaften, generationenübergreifenden Wohnprojekten und Netzwerken für Nachbarschaftshilfe den sozialen Zusammenhalt in einer sich ändernden Gesellschaftsstruktur.

"Der Wettbewerb zeigt, wie bewusst und wie positiv viele Menschen in Deutschland mit dem demografischen Wandel unserer Gesellschaft umgehen", sagte der Vorsitzende der Jury, Hans Geisler, Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Die Professionalität und vielfach auch das ökologische Verantwortungsbewusstsein, mit denen sich die ehrenamtlichen Gruppen für den Generationendialog einsetzten, seien "beeindruckend und ermutigend", so Geisler. Viele der preisgekrönten Initiativen sind nicht nur sozial vorbildlich, sondern zeichnen sich auch durch energieeffiziente Bauten, durch regionalen Einkauf oder durch den Einsatz erneuerbarer Energien aus.

"Generationendialog in der Praxis - Bürger initiieren Nachhaltigkeit" ist ein Beitrag zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung, die den Wettbewerb gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung ausgerichtet hat. Die Regierung ist vertreten durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, das Bundesministerium für Gesundheit sowie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

"Bei aller Unterschiedlichkeit der Formen des Engagements und ganz gleich, ob die Initiative von den Älteren oder den Jüngeren ausgeht - eines ist den ausgewählten Projekten gemeinsam: das Miteinander, die gemeinsamen Erlebnisse und Erfahrungen", sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Gerd Hoofe. "Sie belegen: Bürgerschaftliches Engagement ist ein Gewinn für alle - für den Einzelnen ebenso wie für die Gemeinschaft", so Hoofe.

Die Gesamtsumme der Preise beläuft sich auf 100.000 Euro. Beworben hatten sich 336 Projektgruppen. Bewertet wurden die Einsendungen von einer Fachjury aus Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des Deutschen Instituts für Urbanistik, der Wissenschaft, des Rates für Nachhaltige Entwicklung, aus Experten für zivilgesellschaftliches Engagement und für lokale Nachhaltigkeit.(Ende der PM)

Zu den ausgezeichneten Projekten gehört auch unsere Arbeitsgruppe "Dialog der Generationen", deren Aktivitäten auf der Auszeichnungsveranstaltung wie folgt charakterisiert wurden:

"In Magdeburg wird der Dialog der Generationen auf vielen Ebenen gefördert. SeniorInnen lesen in Schulen und Kindergärten vor, erkunden auf Rundgängen mit Kindern die Stadt, Familien und Alleinstehende nutzen Freizeitangebote und Gastfamilien betreuen ausländische Studierende.
ZeitzeugInnen berichten aus der NS-Zeit und aus der DDR-Vergangenheit und bringen Kindern Spiele und Märchen aus ihrer Jugend näher, die alle gemeinsam ausprobieren. Die SeniorInnen profitieren auch vom Wissen der SchülerInnnen, wenn sie in Kursen den Umgang mit Internet und Handy lernen. Die zahlreichen Aktionen erzeugen ein lebendiges Netzwerk der Generationen, das sich selbst weiter verstärkt."



geschrieben / geändert am : 31.05.2009