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Mitgliederversammlung der Seniorenvertretung am 28.10.2009

Quelle: T. Krull
In seinem Bericht zog der Vorstand eine positive Bilanz der ehrenamtlichen Aktivitäten



Bericht des Vorstandes an die Mitgliederversammlung am
28. Oktober 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie hiermit über die Arbeit des Vorstandes im laufenden Jahr informieren und zunächst in einer kurzen Übersicht an einige für uns wichtige Ereignisse seit dem 1. Januar 2009 erinnern:
Januar:
- Neujahrsempfang der Seniorenvertretung am 9.1. in der Ratsdiele mit großer Beteiligung
- Teilnahme an der "Meile der Demokratie" am 17.1.
- Projekt "Geschichte zum Anfassen"; Ausstellungseröffnung am 24.1. in der Stadtteilbibliothek Florapark
Februar:
- Abschluss des Projektes "Geschichten aus dem Wandteppich" am 18.2. im Altenpflegeheim Olvenstedt
- Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Trümper am 27.2.
März:
- 6. Landesseniorenforum am 6. März im Landtag
- Gespräch beim Sozialbeigeordneten Herrn Brüning am 23.3. gibt Auftakt zur Ausarbeitung Seniorenpolitischer Leitlinien
April:
- Wählerforum der Seniorenvertretung am 17.4. im Rathaus mit guter Beteiligung
- Marktplatz für Magdeburg am 21.4.
Mai:
- Auszeichnung unserer AG "Dialog der Generationen" im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Generationendialog in der Praxis - Bürger initiieren Nachhaltigkeit" durch die Bundesregierung und den Rat für Nachhaltige Entwicklung am 27. Mai in Berlin
Juni:
-  9. Deutscher Seniorentag vom 8.-10.Juni in Leipzig; AG "Dialog..." präsentiert sich am 10.6.
September:
- 4. Magdeburger Freiwilligentag am 12.9.
- 3. Auszeichnungsveranstaltung zum FreiwilligenPass am 30.9. im Gesellschaftshaus
Oktober:
- Teilnahme am Rathausfest am 3. Oktober
- Eva Galle nimmt als Mitglied der Delegation Sachsen-Anhalts an der Zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Saarbrücken teil
- Infonetz Magdeburg wurde unter www.info-netz-magdeburg.de am 21.10. freigeschaltet
- "15 Jahre Magdeburger Kurier",  Feier am 27.10. im ASZ  Cracau
Vorschau:
- Mit dem Zeitzeugen-Projekt "Wie war es in der DDR?" präsentiert sich der "Dialog der Generationen" auf dem  Ostdeutschen Jugendgeschichtstag  am 8. und 9. 11.09 in Berlin gemeinsam mit den beteiligten Schülern des Siemens-Gymnasiums
- 9. Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 23.11.09 in Berlin; Edeltraud Schochert, Edda Raschke und Siegfried Brosza nehmen teil
- Neujahrsempfang der Seniorenvertretung am 7. Januar 2010 um 15.00 Uhr im Rathaus
- Feier 10 Jahre AG "Dialog der Generationen" am 11.6.2010 in der Ratsdiele
- Durchführung eines Seniorenforums im Jahr 2010


Zu einigen inhaltlichen Schwerpunkten unserer Arbeit:
Nach wie vor orientiert sich unsere Arbeit als Interessenvertretung auf folgende Shwerpunkte:
- die Seniorenpolitik der Stadt durch eigene Vorschläge und Aktivitäten mitzugestalten
- Hilfe und Beratung für unsere älteren Mitbürger/innen zu organisieren
- das aktive soziale und politische Engagement der Magdeburger Senioren/innen zu   fördern
- den Dialog und die Solidarität zwischen den Generationen zu unterstützen

Mitgestaltung der kommunalen Seniorenpolitik
Am 23.3.09 fand bei Herrn Brüning ein Gespräch mit dem Seniorenbeauftragten Herrn Schabanoski, Herrn Brosza und weiteren Mitarbeiter/innen des Dezernats statt. Thema war die Vorgehensweise bei der Ausarbeitung Seniorenpolitischer  Leitlinien und eines Seniorenpolitischen Konzepts.
Mittlerweile sind in gemeinsamer Arbeit und mit fachlicher Begleitung des Arbeitskreises für Seniorenfragen als Grundlage für eine öffentliche Diskussion "Seniorenpolitische Leitlinien der Landeshauptstadt Magdeburg" im Entwurf entstanden, den wir Ihnen heute im beige-fügten Material übergeben.
Die Leitlinien beschreiben die Rahmenziele der künftigen Magdeburger Seniorenpolitik und bilden die Grundlage für die nachfolgende Erarbeitung eines Seniorenpolitischen Konzeptes. Mit diesem Konzept will sich die Landeshauptstadt den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen.
Als Zielrichtung sollen
-  die Kompetenzen der Seniorinnen und Senioren zum Nutzen des Gemeinwesens und  für die Meisterung der individuellen Lebenssituation erschlossen,
- notwendiger Hilfe- und Unterstützungsbedarf weiterhin berücksichtigt und
-  die Teilhabemöglichkeiten der Seniorinnen und Senioren am sozialen und politischen Leben der Stadt verbessert werden.
Aus unserer Sicht dokumentieren die Leitlinien folgende neue Ansprüche an die kommunale Seniorenpolitik:
- Seniorenpolitik ist ein beteiligungsorientierter Prozess unter Einbeziehung der  Seniorinnen und Senioren, fördert Selbsthilfestrukturen, bürgerschaftliches Engagement und die politische Teilhabe
- Seniorenpolitik berührt alle gesellschaftlichen Bereiche
- Seniorenpolitik berücksichtigt die unterschiedlichen Lebenslagen und Bedürfnisse älterer Menschen
Wir können feststellen, dass sich mit dem derzeitigen Sachstand unsere Erwartungen hinsichtlich der inhaltlichen Ausrichtung der Seniorenpolitik sowie der Beteiligungsmöglichkeiten der Seniorinnen und Senioren voll erfüllen.

Der weitere Ablauf wird sich in folgender Reihenfolge vollziehen:
- Öffentliche Diskussion des Entwurfs der Seniorenpolitische Leitlinien
- begleitende Diskussion im Arbeitskreis für Seniorenfragen
- Einarbeitung eingegangener Vorschläge durch ein Redaktionsteam
- Einreichung der Leitlinien beim Stadtrat zur Beschlussfassung
- Ausarbeitung eines Seniorenpolitischen Konzepts auf Grundlage der beschlossenen Leitlinien und in der gleichen dargestellten Weise
Der Vorstand bittet Sie, sich im Sinne des 1. Anstrichs aktiv zu beteiligen und zwar
- zunächst mit Vorschlägen zur endgültigen Formulierung der Leitlinien,
- gleichermaßen an der nachfolgenden Ausarbeitung des Seniorenpolitischen Konzepts
- und der praktischen Umsetzung der vom Stadtrat noch zu fassenden Beschlüsse.

Mitarbeit im Arbeitskreis für Seniorenfragen
Der Arbeitskreis für Seniorenfragen wird seiner Rolle als zentrales Planungsgremium wieder mehr gerecht. Das liegt vorrangig daran, dass sein Stellenwert seitens des Sozialdezernats wieder höher eingeschätzt wird.

Verhältnis Seniorenbeauftragter/Seniorenvertretung
Die Einbeziehung des Seniorenbeauftragten und der Seniorenvertretung bei der Vorbereitung seniorenrelevanter Entscheidungen durch den Sozialbeigeordneten hat sich auch positiv auf die Zusammenarbeit ausgewirkt.
Mittlerweile ist die Amtszeit des Beauftragten abgelaufen. Zur Neuwahl durch den Stadtrat haben sich Petra Schubert und Dr. Heinz Sonntag beworben. Die beiden Bewerbungen wurden dem Vorstand zur Kenntnis gegeben.
Ausgehend von der gemachten Erfahrung, dass ein Personalvorschlag der Seniorenvertretung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem gewählten Beauftragten und dem Vorstand auch im Wege stehen kann, haben die Mitglieder des Vorstandes beschlossen, keinen Vorschlag zu unterbreiten.
...
Zusammenarbeit mit den Alten- und Service-Zentren (ASZ)
Die Zusammenarbeit zwischen Seniorenvertretung und den ASZ, insbesondere über unsere Arbeitsgruppen, ist gut und vielfältig. Wir sind im ständigen Kontakt und nach Möglichkeit auch in den Regionalen Arbeitsgruppen Altenhilfe präsent. Aktivitäten werden abgesprochen und wenn erforderlich, mit gegenseitiger Unterstützung durchgeführt.

Mitarbeit im "Magdeburger Netzwerk bürgerschaftliches Engagement"
Im Netzwerk hatten wir uns als Schwerpunktaufgabe vorgenommen, die Einführung eines Freiwilligenpasses in unserer Stadt zu initiieren. Das ist uns gelungen und nach dem erfolgreichen Start 2007 wurden am 30.9.2009 zum 3. Mal 30 Pässe von OB Dr. Trümper im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung übergeben. Wir gratulieren insbesondere Marlies Koppmeier vom Dialog der Generationen, Brigitte Rösener vom Kinder- und Jugendtelefon, Doris Lange vom Senior-Trainerteam, Marlies Franke vom Weißen Ring und Kurt Welter von der Volkssolidarität zu ihrer Auszeichnung.

Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur
Die Freiwilligenagentur ist von Anfang an ein zuverlässiger Partner und Unterstützer unserer Arbeit. Das betrifft insbesondere die Anregungen und die unterstützende Begleitung unserer umfangreichen Projektarbeit, Weiterbildungsangebote und die Hilfe bei der Gestaltung von Plakaten, Broschüren usw.. Insgesamt hat die FWA große Ausstrahlung auf das kommunale Leben. (z.B. Freiwilligentage, Marktplatz für Magdeburg, Infonetz Magdeburg, Engagementlotsen im Stadtteil)

Tätigkeit der Arbeitsgruppen
Arbeitsgruppe "Dialog der Generationen"
In Magdeburg ist im Ergebnis 10-jähriger Gemeinschaftsarbeit ein lebendiges Netzwerk zwischen den Generationen entstanden. In der Arbeitsgruppe wirken 45 ehrenamtliche
Senioren sowie 15 Vereine und Einrichtungen als Mitglieder sowie 40 VorleserInnen, 70 Zeitzeugen, 95 Gastfamilien und 30 weitere Kooperationspartner mit. Die Mitglieder der AG sind derzeitig in 7 ständigen Projekten tätig.

Ø    Magdeburger Senioren und ausländische Studenten im Dialog
Hier betreuen gegenwärtig 95 Magdeburger Gastfamilien ca. 210 Studenten. Die Bindung ist größtenteils familiär, d.h. viele Anlässe werden gemeinsam begangen. Ergänzend dazu werden über die Arbeitsgruppe gemeinsame Grillnachmittage, gemeinsames Plätzchenbacken in der Adventszeit, Stadtrundgänge, Unterstützung bei der Wohnungsausstattung usw. angeboten.
Große Anerkennung erfuhr dieses Projekt mit dem 2. Platz  bei Deutschlands größtem Bürgerpreis "für mich, für uns, für alle" im Dezember 2004.
Projektverantwortliche: Gisela Meinschenk, Tel.: 4018376

Ø    Deutschland liest vor - Magdeburg liest mit
Das Projekt besteht seit 2003. Anliegen ist es, unter dem Motto "Leselust statt Lesefrust" Kinder an das Lesen heranzuführen. Gegenwärtig lesen 40 Seniorinnen gemeinsam mit den Kindern in Kitas, Grundschulen und Horten. Schwerpunkt ist die Arbeit mit leseschwachen Kindern in 4 Grundschulen und Horten sowie 2 Förderschulen.
Das Ergebnis dieser Bemühungen spiegelt sich in der Verbesserung der Leseleistung der Kinder in den Schulen wider.
Die Aktivitäten der Vorleserinnen umfassen auch das Vorlesen von Märchen und Geschichten bei öffentlichen Veranstaltungen, z. B. Freiwilligentage, Familientage in Kinder- und Famili-eneinrichtungen, Pusteblumenfeste der Magdeburger Presse
Höhepunkte waren 2007 ein Lesefest und 2008 ein Märchenfest mit vielen Teilnehmern.
Große Anerkennung erfuhr unser Projekt mit der Verleihung des Deutschen Vorlesepreises 2006.
Projektverantwortliche: Rosmarie Nothnagel, Tel.: 6218323

Ø    Wir lernen unsere Heimatstadt Magdeburg kennen
Hier werden in Zusammenarbeit mit Magdeburger Schulen Stadtteilrundgänge und andere Veranstaltungen organisiert.

Ø    Ferienangebote für Großeltern und Enkel
Seit mehreren Jahren werden in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen zu allen Ferienzeiten vielseitige und interessante Veranstaltungen angeboten.
Projektverantwortliche: Edeltraud Schochert

Ø    Gymnasiasten unterrichten Senioren
Das Projekt besteht seit 2005. In bisher 13 Kursen vermittelteten Gymnasiasten den Senioren mit viel Geduld und Begeisterung die Funktionsweise und die Befähigung zur Anwendung des Handys. Ebenso wurden 11 Computerkurse für Senioren durchgeführt. Das Interesse ist nach wie vor groß.
Projektverantwortliche: Helga Schell, Tel.: 600446

Ø    Alte Spiele
Das Projekt besteht seit 2004. Im Vordergrund stehen Spiele, die schon seit Generationen auf Höfen und Straßen gespielt wurden und in Vergessenheit geraten sind.
Die Angebote sind sehr gefragt und beliebt. Die alten Spiele bringen Senioren, Kinder im Vor- und Grundschulalter sowie junge Erwachsene bei Schul- und Sommerfesten, in Kitas oder Freizeiteinrichtungen sowie Stadtteil- und Betriebsfesten miteinander in Kontakt. Der gemeinsame Spaß steht dabei im Vordergrund.
Im Ergebnis dieser Aktivitäten wurde in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Magdeburg als Anregung und Anleitung zum Handeln die Broschüre "Alte Spiele - neu entdeckt" herausgebracht. Die Nachfrage war so groß, dass eine zweite Auflage notwendig wurde.
Projektverantwortliche: Angelika Bremer, Tel.: 4015636

Ø    Aus der Schule geplaudert
Das Projekt wird seit 2005 mit Grund- und Sekundarschülern, Hortkindern, Gymnasiasten durchgeführt. Anliegen ist es, Geschichtsbewusstsein herauszubilden und Wertevorstellungen zu vermitteln.
So besuchen Grund- und Sekundarschüler das örtliche Schulmuseum, erleben eine historische Unterrichtsstunde und führen Gespräche mit Großeltern und Zeitzeugen.
Höhepunkte waren die Projekte mit Gymnasiasten. Zu den Themen "Schule in der NS-Zeit" und "Wie war es in der DDR" erarbeiteten sie auf der Grundlage des Unterrichtsstoffes gemeinsam mit Zeitzeugen Dokumentationen, die auch als Unterrichtsmaterial eingesetzt werden können und in öffentlichen Ausstellungen präsentiert wurden.
Mit dem Zeitzeugen-Projekt "Wie war es in der DDR?" präsentiert sich der "Dialog der
Generationen" auf dem  Ostdeutschen Jugendgeschichtstag  am 8. und 9. 11.09 in Berlin.
In einem weiteren Projekt besuchten Kinder aus 6 Schulhorten Bewohner der städtischen Altenheime, haben deren Leben erkundet und in kleinen Geschichten niedergeschrieben.
Projektverantwortliche: Edda Raschke, Tel.: 5413499

Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr war die Auszeichnung unserer AG "Dialog der Generationen" im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Generationendialog in der Praxis - Bürger initiieren Nachhaltigkeit" durch die Bundesregierung und den Rat für Nachhaltige Entwicklung am 27. Mai in Berlin. An diesem Wettbewerb hatten sich 336 Projekte beworben, von den 40 ausgezeichnet wurden. Das Preisgeld von 2000,- Euro ist natürlich sehr willkommen und wird die Feier zum 10-jährigen Bestehen der Arbeitsgruppe bereichern.
Am 23.11.dieses Jahres findet die 9. Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung statt. Hier geht es vorrangig um die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung und der Wirtschaft. Es geht aber auch um nachhaltiges Engagement von Bürgern. Wir freuen uns, dass Edeltraud Schochert, Edda Raschke und Siegfried Brosza eine Einladung erhalten haben. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wird auf seiner Jahrestagung auch eine Publikation mit den besten Beiträgen der vergangenen zwei Jahre herausgeben. Unser Dialog der Generationen wird mit dabei sein. Herzlichen Glückwunsch an alle Akteure!
9. Bundes-Seniorentag
Vom 8. bis 10.6.09 fand in Leipzig der 9. Seniorentag statt. Wir betrachten es als Auszeichnung, dass sich unsere AG "Dialog der Generationen" dort am 10.6. präsentieren durfte.

Arbeitsgruppe "Sicherheit"    
Unter dem Motto "Senioren beraten Senioren in Fragen ihrer persönlichen Sicherheit" sind unsere ehrenamtlichen Senioren-Sicherheitsberater unter Leitung von Wolfgang Jung
bereits seit über 8 Jahren tätig. Und das mit großem Zuspruch und großem Erfolg.
Das engagierte Wirken der Ehrenamtlichen, die Zusammenarbeit mit der Polizei und deren Unterstützung sind beispielhaft und Grundlage für eine sehr erfolgreiche Arbeit im Interesse der Sicherheit der älteren Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.
Es wird eingeschätzt, dass diese Art der Aufklärung über Probleme der persönlichen Sicherheit  bei den älteren Mitbürgern gut ankommt und mit dazu beiträgt, sie vor Schaden zu bewahren und ihr Sicherheitsgefühl zu festigen.
Leiter der AG: Wolfgang Jung, Tel.: 562 02 89     

AG "Soziales"
Die Arbeitsgruppe existiert seit Januar 2001. Die Mitglieder der AG leisten ehrenamtliche Besuchsdienste und betreuen dabei jeweils mindestens 1 bis 2 Personen. Sie besuchen
regelmäßig Menschen, die diesen Kontakt wünschen und brauchen und geben ihnen Anregungen und kleine Lebenshilfen für den Alltag.
Der Seniorenbesuchsdienst ist ein gemeinsames Projekt von Seniorenvertretung und Sozial- und Wohnungsamt. Auch die Volkshochschule hat mit den bisher 8 durchgeführten Seminarreihen "Ausbildung zum(r) freiwilligen Seniorenbegleiter(in)" wesentlich zum Gelingen beigetragen.
Leiterin der AG: Sabine Paquè, Tel. 73 27 030

AG "Wohnen im Alter
Die Arbeitsgruppe wurde im März 2004 gegründet. Es ist ein gemeinsames Projekt mit dem Sozial- und Wohnungsamt in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst Magdeburg.
Die ehrenamtlichen Mitglieder der Arbeitsgruppe setzen sich das Ziel, interessierten Personen bei der Auswahl der geeigneten Wohnung und speziell bei der altersgerechten Anpassung der vorhandenen Wohnung beratend zur Seite zu stehen. Ebenso sind Kontakte mit Wohnungsanbietern geplant.
Leiterin der AG: Monika Marx, Tel. 25 22 760

Redaktionsteam des "Magdeburger Kurier"
Das Redaktionsteam unseres "Magdeburger Kurier" hat sich als Ziel gesetzt,
- aktuell aus der Magdeburger Seniorenszene zu informieren
- an das alte Magdeburg zu erinnern und Geschichte lebendig zu machen
- das neue Magdeburg zu entdecken und auf Zukünftiges zu orientieren.
Auf diese Weise soll der "Kurier" auch Forum für einen regen Gedankenaustausch sein und Anregungen und Impulse für eigene Aktivitäten geben.
Ein Schwerpunkt ist natürlich die Information über die vielfältigen Aktivitäten in den Reihen der Seniorenvertretung. Ergänzt wird dies durch Berichte aus den Alten- und Service-Zentren, Wort- und Bildbeiträge über Sehenswertes aus unserer Stadt u.v.a.m..
Auch der monatliche Dankeschön-Blumenstrauß ist mittlerweile zur guten Tradition geworden. Unter der Überschrift "Wir sagen Dankeschön" sprechen wir seit dem November 2005 besonders engagierten Ehrenamtlichen und Unterstützern unserer Arbeit unseren Dank mit der Überreichung eines Blumenstraußes aus.  Diese Aktion, die von "Blumen Bienert" unterstützt wird, wird auch von den Empfängern als eine besondere persönliche Ehrung angesehen.
Höhepunkt war die Feier zum 15- jährigen Bestehen des Magdeburger Kurier am 27.10.09 im ASZ Cracau.
Das 15- jährige Jubiläum ist für Vorstand der Seniorenvertretung eine willkommene Gelegen-heit, den ehemaligen und aktuellen Redakteuren ein großes Kompliment für die überaus engagierte Arbeit und ein herzliches Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement und die gute Zusammenarbeit auszusprechen. Schließlich haben sie maßgeblich mit dazu beigetragen, dass unsere gemeinsame Arbeit bisher so erfolgreich verlaufen ist.
Verantwortliche Redakteurin: Heidi Brosza, Tel. 621 42 79

Weiterbildung
Die Weiterbildung Ehrenamtlicher bzw. die Gewinnung weiterer Mitstreiter durch entspre-chende Bildungsangebote ist für uns eine wichtige Aufgabe. Die Palette der Angebote ist umfangreich. Schwerpunkt ist die regelmäßige Weiterbildung in den Arbeitsgruppen. Die Weiterbildungsmaßnahmen  erfolgen insbesondere in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Freiwilligenagentur, des Sozialamtes, der Volkshochschule sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Öffentlichkeitsarbeit
Wichtigstes und zuverlässigstes Medium für unsere Öffentlichkeitsarbeit ist nach wie vor der "Magdeburger Kurier". Neben dem ehrenamtlichen Redaktionsteam gilt unser besonderer Dank dem Mitherausgeber Herrn Kühling und seinen MitarbeiterInnen vom Doppel D Werbeservice für die Gestaltung, den Druck und Vertrieb sowie die Beschaffung der erforderlichen finanziellen Mittel zur Deckung der Kosten. Die Gewinnung von Inserenten und Partnern zur Finanzierung gestaltet sich zunehmend schwieriger. Deshalb bitten wir Sie, uns in diesem Sinne zu unterstützen.
Zu anderen lokalen Medien pflegen wir im Interesse einer aktuellen und vielseitigen Information ebenfalls ständige Kontakte. Im Regelfall erhalten wir die gewünschte Unterstützung, für die wir uns auch an dieser Stelle herzlich bedanken.
Für alle Arbeitsgruppen und die Seniorenvertretung wurden zudem Schautafeln und Flyer entsprechend unserer finanziellen Möglichkeiten hergestellt und zu geeigneten Anlässen präsentiert bzw. ausgelegt.
Zunehmender Aufmerksamkeit erfreut sich auch unsere Homepage unter
www.seniorenvertretung-md.de
Die Seniorenvertretung und ihre Arbeitsgruppen haben sich weiterhin bei den unterschied-lichsten Veranstaltungen in und außerhalb Magdeburgs in geeigneter Weise präsentiert.

Resümee
Wir können gemeinsam auf eine erfolgreiche Tätigkeit mit wiederum vielen Höhepunkten im Berichtszeitraum zurückblicken.
Das war möglich durch die engagierte Arbeit vieler Ehrenamtlicher, die Einbindung unserer Projekte in soziale Netzwerke der Stadt, die Zusammenarbeit mit einer wachsenden Anzahl von Partnern sowie die finanzielle, sachliche und fachliche Unterstützung aus vielen anderen Bereichen.
Unser Dank gilt deshalb allen Beteiligten: unseren Mitgliedern, unseren Ehrenamtlichen in den Arbeitsgruppen, unseren Partnern, den Sponsoren und der Stadtverwaltung.
Auf dieser Basis möchten wir unsere Arbeit fortführen, und da rechnen wir weiter mit der gleichen Unterstützung und aktiven Mitwirkung.

Ausblick 2010
Schwerpunkt unserer Arbeit im kommenden Jahr wird die aktive Mitwirkung an der Erarbeitung des Seniorenpolitischen Programms sein.
Die in den Leitlinien formulierten Absicht, dass die Seniorenpolitik ein beteiligungs-orientierter Prozess unter Einbeziehung der Seniorinnen und Senioren der Stadt ist, ist für den Vorstand ein wichtiger Auftrag.
Hierbei geht es uns um die zeitnahe Information der Öffentlichkeit, die (Mit)Organisierung von diesbezüglichen Veranstaltungen, um die Bündelung eingebrachter Vorschläge, Kritiken und Hinweise und ihre Einbringung in die kommunalen Gremien in Zusammenarbeit mit dem (der) Seniorenbeauftragten.
Das ist eine große Chance für uns, die wir gemeinsam nutzen sollten.
Die Voraussetzungen dafür sind gut. Unsere Heimatstadt verfügt traditionsgemäß über ein gutes Netz an Einrichtungen für Senioren.
Mit dem "Arbeitskreis für Seniorenfragen" und der "Regionalen Pflegekonferenz" existieren kompetente zentrale Gremien, die bisher im Konsens aller beteiligten Akteure die notwendigen Planungsentscheidungen sachkundig vorbereitet und deren Realisierung begleitet haben.
Auch das ehrenamtliche Engagement im Seniorenbereich und dessen Zusammenwirken mit der Stadtverwaltung und mit Einrichtungen aus anderen Bereichen der Stadt hat bereits einen hohen Stand erreicht.








geschrieben / geändert am : 04.11.2009